„Entschlossenen Verteidigung“: Deutsch-französische Brigade verstärkt die NATO-Ostflanke
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Die deutsch-französische Brigade soll künftig stärker zum Schutz der NATO-Ostflanke beitragen. Der rund 5.500 Soldaten umfassende Verband wurde dafür dem Multinationalen Korps Nordost der NATO im polnischen Stettin unterstellt, wie das deutsche Heer mitteilte.
In den kommenden Monaten seien umfangreiche Schulungen, Übungen und gemeinsame Planungen vorgesehen, erklärte der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, am Sitz des Brigadestabs im baden-württembergischen Müllheim.
„Unter dem Multinationalen Korps Nordost wird die deutsch-französische Brigade noch direkter als bisher zur glaubwürdigen Abschreckung der NATO und – falls erforderlich – zu einer entschlossenen Verteidigung beitragen“, sagte Freuding.

Generalleutnant Christian Freuding, Inspekteur des Heeres
Zusätzlich soll der Verband Aufgaben im rückwärtigen Gebiet des Korps übernehmen. In einem entsprechenden Dokument wurde der Brigade die grundsätzliche Einsatzbereitschaft als flexibel einsetzbarer Verband im Hinterland bescheinigt.
Die deutsch-französische Brigade besteht aus rund 5.500 Männern und Frauen der Französischen Streitkräfte und der Bundeswehr. Ihre Einheiten sind in insgesamt sechs Kasernen in Deutschland und Frankreich stationiert. Der 1989 gegründete Verband gilt als wichtiges Symbol der militärischen Zusammenarbeit zwischen Berlin und Paris.
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