Berlin-Kreuzberg vor den Krawall-Demos: Das sagen die Anwohner
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Der 1. Mai wird in Deutschland als „Tag der Arbeit“ gefeiert und ist ein offizieller Feiertag. Eigentlich gehen die Menschen an diesem Tag auf die Straße, um für die Rechte der Arbeiter einzutreten und auf Missstände aufmerksam zu machen, die Demonstrationen hierfür sind überwiegend von Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und linken Parteien organisiert.
Allerdings gibt es immer wieder Negativ-Schlagzeilen, da der Feiertag oft von gewaltbereiten Gruppierungen und Aktivisten instrumentalisiert wird, um Sachbeschädigungen zu begehen und sich Auseinandersetzungen mit der Polizei zu liefern:
2017 kam es zu schweren Ausschreitungen, bei denen zahlreiche Polizisten verletzt wurden. Die Polizei sprach von einer „schweren Grenzüberschreitung“. Es mussten Wasserwerfer und Pfefferspray eingesetzt werden, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.
2018 wurden mehrere Autos und Müllcontainer angezündet. Im Jahr 2020 wurden zahlreiche Sachbeschädigungen verübt und es kam auch hier wieder zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Polizei sprach von einer „extremistischen Gewaltorgie“.
Wir haben in Berlin-Kreuzberg mit den Leuten gesprochen, die am nächsten Tag die Scherben wieder aufkehren müssen, eben die Arbeiter, deren Rechte am 1. Mai eigentlich vertreten werden sollten:
Der #1Mai wird als „Tag der Arbeit“ gefeiert. Um Arbeiterrechte geht es aber schon lange nicht mehr: Wir haben mit denen gesprochen, die die Scherben der gewaltbereiten Chaoten in #Berlin-Kreuzberg am nächsten Tag aufkehren müssen: #b0105 pic.twitter.com/B0aA7ygBKx
— Giovanna Winterfeldt (@whosthatgirlgio) May 1, 2023
Giovanna Winterfeldt
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