Für viele Familien zerplatzt der Traum vom Eigenheim – das sind die Gründe dafür
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Es gibt Dinge, die man sich nur wenige Jahre später absolut nicht mehr vorstellen kann ...
Zum Beispiel das: 2005 hat ein Einfamilienhaus in Bayern im Schnitt 208.500 Euro gekostet, in Berlin waren es 230.000 Euro und in Hamburg, dem damals teuersten Pflaster der Republik, 260.000 Euro. Der deutschlandweite Durchschnitt lag bei 175.000 Euro. Das ist jetzt gar nicht so lange her, keine 20 Jahre. Aber zwischen damals und heute liegen Welten. Auf jeden Fall bei Immobilienpreisen und Baukosten.
Heute liegen die durchschnittlichen Kosten für das idealtypische Einfamilienhaus (150 Quadratmeter Wohnfläche, 500 Quadratmeter Grundstück) bei 500.000 Euro. Aber bitte: Das sind deutschlandweit die Durchschnittskosten – und die werden durch Objekte in strukturschwachen Regionen ordentlich verzerrt. In Hamburg, München und Berlin liegen wir heute in puncto Einfamilienhaus locker bei eineinhalb Millionen Euro, in guten Lagen gerne bei zweieinhalb, und in allen anderen lebenswerten Städten immer über der Million. Glaubt man dem Statistischen Bundesamt, dann haben sich die Hauspreise von 2009 bis 2022 ziemlich genau verdoppelt. Seitdem sind sie minimal gesunken, aber das spielt keine Rolle, denn sie steigen schon wieder leicht.

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