478 Millionen statt 80 Millionen: Preisexplosion bei Komische Oper
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Das das 1892 erbaute Gebäude der Komischen Oper sanierungsbedürtig ist, steht nun schon seit 30 Jahren fest.
Der historische Zuschauersaal wurde bereits von 1966-1967 wieder neu aufgebaut.
Seither gab es jedoch keine Grundsanierung am Gebäude.
Aufgrund mangelnden technischen Zustands und der baulichen Situation lief die Gefahr,
dass der Komischen Oper bereits 2016 die Spielerlaubnis entzogen wird,
woraufhin das Land Berlin bereits 5 Millionen Euro Sofortmaßnahmen investierte,
um den Betrieb bis 2023 aufrecht zu erhalten.
Unter anderem wurde der Brandschutz verbessert. Diverse Rohrbrüche verursachten jährliche Schäden,
dessen Reparaturkosten um die 60.000 Euro betragen.
Zudem hielt ein Netz im Wert von 70.000 Euro von der Decke fallende Stuckteile auf.
Die um die 60 Jahre alte Bühnentechnik funktionierte am Ende nur noch mit einem hohen Erhaltungsaufwand.
Am 10. Juni dieses Jahres fiel vorerst das letzte Mal der Vorhang. Das Objekt soll nun voraussichtlich für 6 Jahre saniert,
umgebaut und vergrößert werden. Die dafür geplanten Kosten stiegen in den letzten Jahren in schwindelerregender Höhe.
In der Planung von 2015-2019 hieß es noch, dass sich die Finanzierung in der Höhe von 80 Millionen Euro befinden.
Nur zwei Jahre später sagte der damalige Kultursenator (Die Linke) bereits, dass sich die Kosten auf 200 Millionen Euro erhöhen werden.
Ein Realisierungswettbewerb setzte sich im Oktober 2020 mit einem Entwurf, der einen Erweiterungsbau einbezieht, durch.
Die zuständige Senatsverwaltung legte durch ein Planungsbüro im September 2022 eine Schätzung der Kosten von 437 Millionen Euro vor.
Im Juni 2023 gab es auf Grund der finanziellen Fehleinschätzungen, die sich darauf zurückführen lassen, dass sich die realen Baukosten erst ermitteln ließen,
nachdem das Gebäude von Schadstoffen und Technik befreit wurde, eine Kostensteigerung von 477,9 Millionen Euro.
Der Bund der Steuerzahler schreibt im Schwarzbuch, dass er findet, dass das Land Berlin auch hier mal wieder zu früh mit einer unrealistischen Kostenvorstellung in
die parlamentarische Diskussion getreten ist.
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