Google ignoriert Verhaltenskodex der EU-Kommission und will keine Faktenchecks nutzen
Ein Beitrag von
Nach der Ankündigung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg, künftig auf Faktenchecker zu verzichten, folgt nun eine spektakuläre Ansage von Google: Die Alphabet-Tochter will keine Faktenchecks zu seiner Videoplattform YouTube oder den Suchergebnissen hinzufügen. Damit geht man auf Konfrontationskurs mit der EU-Kommission.
Das Portal Axios zitiert dabei aus einem Brief von Kent Walker, Googles Chef für globale Angelegenheiten, an Renate Nikolay, die stellvertretende Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologie der EU-Kommission. Laut Walker sei die Richtlinie für seine Dienste weder „angemessen“ noch „effektiv“.

Googles Chef für globale Angelegenheiten, Kent Walker.
Googles Chef für globale Angelegenheiten, Kent Walker.
Die derzeitige Moderation würde ausreichen. Walker verwies auf die erfolgreiche Moderation von Inhalten während des „beispiellosen Zyklus globaler Wahlen“ im vergangenen Jahr als Beweis.
Google ignoriert Verhaltenskodex
Hintergrund ist ein sogenannter Verhaltenskodex zur Bekämpfung von Desinformation der EU-Kommission, der mehrere freiwillige Verpflichtungen beinhaltet. Zu den 44 Unterzeichnern zählen große Online-Plattformen wie Meta, Google, TikTok und Microsoft sowie eine Vielzahl anderer Akteure.
Der Kodex würde Google dazu verpflichten, Faktencheck-Ergebnisse neben den Google-Suchergebnissen und YouTube-Videos einzubinden. Er würde Google auch dazu zwingen, Faktenüberprüfung in seine Ranking-Systeme und Algorithmen einzubauen. Dem will sich der Tech-Konzern nun verschließen.
Mehr NIUS:
Wie Rheinland-Pfalz die AfD systematisch bekämpft und ausschließt: Rächt sich jetzt die Demokratie-Schande von Ludwigshafen?
CLONE: So Fresh News #1
Habeck-Ministerium zahlte 4 Millionen Euro Steuergeld für diese grüne Briefkasten-Firma
SEK-Einsatz in Hagen: 20-Jähriger vorläufig festgenommen
Wahlkampf-Hammer! FDP will „Heizungsgesetz“ kippen
Scholz will „Pakt für die Industrie“ schmieden
Obwohl im Haushalt 12 Milliarden fehlen: Bundesregierung fördert Spiele wie „Modern Snake“ mit 200 Millionen Euro
Visa für Afghanen: Dieses Interview könnte für Baerbock politisch brandgefährlich werden
Mehr NIUS:
SEK-Einsatz in Hagen: 20-Jähriger vorläufig festgenommen
Wahlkampf-Hammer! FDP will „Heizungsgesetz“ kippen
Scholz will „Pakt für die Industrie“ schmieden
Obwohl im Haushalt 12 Milliarden fehlen: Bundesregierung fördert Spiele wie „Modern Snake“ mit 200 Millionen Euro
Visa für Afghanen: Dieses Interview könnte für Baerbock politisch brandgefährlich werden
Mögliche Bedrohung: Nato erhöht Sicherheitslage am Flugplatz Geilenkirchen
JETZT bei NIUS Live: Ampel kapituliert komplett
Gutachten warnt vor Verfassungsbruch: Ampel-Haushalt für 2025 droht zu platzen
CvD Test
Autor
Artikel teilen
Kommentare