Sein Impfpass wirft Fragen auf: Stürzt Lauterbach über eine Impf-Lüge?
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- Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat sich am Montag vor Pressevertretern mit einem neuen Impfstoff gegen Covid impfen lassen.
- Filmaufnahmen zeigen, dass in seinem Impf-Pass bislang nur drei Impfungen eingetragen waren – obwohl er laut offiziellen Angaben bereits vier erhalten hatte.
- Eine Anfrage an das Bundesgesundheitsministerium blieb bis Mittwochmittag unbeantwortet.
Sein Impf-Fanatismus während der Corona-Zeit war grenzenlos, nun verstrickt sich Lauterbach in Widersprüche über seinen eigenen Impfstatus.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach versuchte während der Pandemie alles, um Menschen an die Nadel zu bringen – auch wenn diese das partout nicht wollten. Für einige hatte das verheerende gesundheitliche Folgen, sie trugen Impf-Schäden davon.
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Lauterbach lobte die Covid-Impfstoffe als „nebenwirkungsfrei“ aus, zitierte in Talkshows, vor einem Millionenpublikum, selektive Daten, um seinem Ziel entsprechend argumentieren zu können – und ging medial wirksam hausieren mit der hohen Anzahl seiner eigenen Impfungen. Man geht ja gern mit gutem Beispiel voran.
Am Montag ließ er sich nun vor Pressevertretern boostern, um für den an neue Varianten angepassten Impfoff zu werben. Doch die Bilder machen stutzig, zumindest wenn man zählen kann. Die wievielte Impfung hat Lauterbach denn nun bekommen?
War es die vierte oder die fünfte Impfung?
Im August 2022 hatte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) erklärt, der Minister habe insgesamt vier Impfungen gegen Covid erhalten. Eine Zahl, die Lauterbach selbst gern und häufig erwähnte, unter anderem im Talk bei Sandra Maischberger. Wann genau die vierte und letzte Impfung stattgefunden hatte, wollte das BMG auf Anfrage allerdings nicht offenlegen.
Der Stellungnahme vorangegangen war eine öffentliche Diskussion über die Anzahl von Lauterbachs Impfungen. Kurz zuvor nämlich hatte Lauterbach seinen digitalen Impfnachweis in die Kamera gehalten und dabei versehentlich die darauf – schwarz auf weiß – enthaltenen Informationen geteilt. Demzufolge hatte Lauterbach seine letzte Impfung im November 2021 erhalten.

Demonstrativ: Lauterbach hält 2022 seinen digitalen Impfnachweis in die Kameras.
Dass Lauterbach innerhalb nicht mal eines Jahres vier Impfungen erhalten haben sollte, erscheint allein vom medizinischen Gesichtspunkt unrealistisch bzw. unsinnig. Trotzdem beharrte der Gesundheitsminister darauf, vierfach geimpft zu sein.
Video-Aufnahmen des Impftermins am Montag zeigen nun allerdings, dass die Ärztin nach der Impfung einen Aufkleber in die vierte Spalte des Impfhefts klebt. Insgesamt sind vier Eintragungen auf der Seite zu erkennen. Das würde allerdings der damaligen Aussage Lauterbachs widersprechen.
Lauterbach hatte bereits 2022 davon gesprochen, das vierte Mal geimpft zu sein. Dann müsste das laut Adam Riese jetzt die fünfte Impfung gewesen sein. Oder andersrum: Wenn er am Montag tatsächlich seine vierte Impfung bekommen hätte, wie die Bilder seines Impfpasses belegen, dann hätte er 2022 unmöglich bereits zum vierten Mal geimpft sein können. Dann war er damals also doch erst drei Mal geimpft? Was wiederum die Frage aufwirft: Was könnte der Grund sein, dass ein Gesundheitsminister, der leidenschaftlich für die vierte Impfung wirbt, sich diese vierte Impfung selbst nicht gönnen wollte?
Die Frage ist: Hat der Gesundheitsminister über die Zahl seiner Impfungen gelogen? Und das, obwohl er Millionen Menschen zur Impfung genötigt hat, sogar eine Impfpflicht forderte?
Eine Anfrage an das Gesundheitsministerium blieb bis Mittwochvormittag unbeantwortet.
Im NIUS ORIGINAL „Nur ein Pieks“ kommen Menschen zu Wort, die durch Corona-Impfdruck und Impfung zu Schaden gekommen sind. Hier sehen Sie den ganzen Film:
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